Standard A-Partie 1370

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Der kontinentale Krieg - Quo vadis?
verfasst von Tim Jaap und veröffentlicht am 24.05.2019 um 13:34 Uhr
Der Winter ist vorbei und auf den Schlachtfeldern Europas sprechen wieder die Waffen. Dabei verdichten sich die Anzeichen für eine Konzentration der Kämpfe in Mitteleuropa.

Frankreich führt dabei immer mehr Truppen an Mitteleuropa heran. Dabei hat sich eine Truppenkonzentration an der deutschen West- und Südgrenze sowie an der italienischen Nord- und Westgrenze gesammelt. Die Vorzeichen sind jedoch verschieden. Während Italien hilfe von Frankreich im Kampf gegen das Osmanische Reich und gegen Österreich-Ungarn erfuhr, fanden zwischen deutschen und französische Truppen heftige Gefechte statt. Ziel dieser Gefechte war die Eroberung Münchens im Süden des Deutschen Reiches und der vom Deutschen Reich besetzten Niederlande. Die Gefechte endeten jeweils in einem Patt, sodass sich an der gegenwärtigen Situation nichts ändert.

Auch das Vereinigte Königreich bringt nun Landtruppen auf den Kontinent. Mit einer erfolgreichen Anlandung in Dänemark wird das Deutsche Reich dadurch nicht nur von der Nordsee aus bedroht. Ebenfalls erfolgreich verlief die Landungskampagne der Marineinfantristen der Royal Navy in St. Petersburg. Mit Unterstützung durch Marineinfantristen der Royal Navy von Norwegen aus konnte St. Petersburg erfolgreich besetzt werden.

Das Deutsche Reich befindet sich weiterhin in der Verteidigungsstellung und die Truppen des Kaisers finden kaum Zeit zur Erholung. Die massiven Angriffe Frankreichs konnten erfolgreich zurückgeschlagen werden, jedoch bereitet die Landung der Royal Army in Dänemark erhebliches Kopfzerbrechen.

Für das Russische Reich wird die Lage unterdessen noch existenzbedrohender. Der drohende Einmarsch Großbritanniens hat sich bewahrheitet und St. Petersburg ist derzeit in englischer Hand. Auch das unter russischer Verwaltung stehende Schweden wird nur schwer zu halten sein. Ebenso ging der Kampf um Sewastopol verloren und ist nun in türkischer Hand. Ein Hoffnungsschimmer war da zumindest die erfolgreiche Rückeroberung Warschaus, bei welcher die dort stationierten österreich-ungarischen Truppen nach Schlesien vertrieben werden konnten.

Italien ist weiterhin vom Wohlwollen Frankreichs abhängig. Dank französischer Unterstütztung im Ionischen Meer konnte der Angriffsversuch des Osmanischen Reiches, unterstützt durch ein österreich-ungarischen Flottenverband, abgewehrt werden.

Österreich-Ungarn muss zwar den Verlust Warschaus derzeit hinnehmen, aber ein Gegenangriff scheint nur eine Frage der Zeit zu sein. Ob das Russische Reich diesen massiven Druck standhalten kann wird sich zeigen müssen. Die Westfront zu Italien scheint derzeit stabil und ruhig zu sein. Die Unruhe verursachenden französischen Truppen in Tirol sind derzeit noch auf die Südgrenze des Deutschen Reiches fokusiert.

Das Osmanische Reich konnte in diesem Frühjahr Sewastopol erobern. Man möchte endlich sagen, da die Angriffe auf Sewastopol schon seit geraumer Zeit stattfanden und bisher immer erfolgreich vom Russischen Reich abgewehrt werden konnten. Weniger erfolgreich verläuft die Expansion in den Mittelmeerraum. Das Ionische Meer erscheint derzeit ein zu mächtiges Bollwerk gegen die türkischen Expansionspläne.

Letztendlich bleibt nur die Frage: Quo vadis Europa?

Immer mehr Großmächte im Mehrfrontenkrieg gebunden
verfasst von Tim Jaap und veröffentlicht am 13.05.2019 um 18:56 Uhr
Immer mehr Konfliktparteien müssen an mehreren Fronten kämpfen. Nachdem Frankreich zunächst vor allem in den nördlichen Regionen engagiert war folgte vor einiger Zeit bereits die Verlagerung des Schwerpunkts an die Südflanke. Diese drückte sich in der vergangenen Periode vor allem durch den Einmarsch in Piedmont aus und wurde nun mit dem erfolgreichen Einmarsch in Tirol nochmals bestätigt. Zeitgleich folgte auch eine Flottenverlegung der französischen Marine in das Tyrrhenisches Meer.

Diese Schwerpunktsverlagerung entlastet das Deutsche Reich nur bedingt, da die Westfront zu Frankreich weiterhin verteidigt werden muss. Mit der französischen Armee im Ruhrgebiet ist die Gefahr auch nicht geringer geworden. Zusätzlich stehen nun also auch noch französische Truppen an der Südflanke. Nur gut das Bayern wieder erfolgreich zurückerobert und damit neue Armee in Kiel ausgehoben werden konnte. Jedoch droht auch weiterhin im Norden durch die Royal Navy Ungemach für die norddeutschen Hoheitsgebiete.

Das Vereinigte Königreich kann sich zwar derzeit mit einer einzelnen Front glücklich schätzen, allerdings bereitet die Länge der Front dem Oberkommando kopfzerbrechen. Die Frontlinie verläuft über die komplette Nordsee, Norwegen und der Barentssee, wodurch diese mehrere hundert Kilometer umfasst. Der Versuch St. Petersburg durch britischer Marinesoldaten im Handstreich zu erobern schlug fehl.

Leidtragende Partei der sehr langen britischen Frontlinie ist neben dem Deutschen Reich auch das Russische Reich. Mit der zusätzlichen Bedrohung im Norden durch Großbritannien ist das Oberkommando in einer misslichen Lage, denn im Süden bedrohen türkische und österreich-ungarische Kräfte schon länger die Landesgrenzen. Zwar konnte der Angriff auf die Hauptstadt St. Petersburg abgewehrt werden, allerdings band diese Verteidigung auch Kräfte. Diese Kräfte standen nicht für die Verteidigung Warschaus bereit, sodass dem Einmarsch und der Annexion der österreich-ungarischen Truppen nur schlecht ausgerüstete Milizen entgegentreten konnten und diese ungleichen Kämpfe verloren. Weitere Kräfte Russlands waren übrigens durch die gleichzeitig stattfindenen Angriffe des Osmanischen Reiches auf Sewastopol gebunden.

Für Italien und Österreich-Ungarn stellt sich hingegen die Frage nach Frankreichs zukünftigen Plänen. Italien unterstützte den Angriff Frankreichs auf Tirol, befindet sich jedoch in einer misslichen Lage. Im Westen ein starkes Frankreich, im Osten ein starkes Österreich-Ungarn. Das italienische Oberkommando formulierte daher sehr konservative Befehle und setzte zunächst auf Grenzsicherung und Unterstützung der französischen Truppen.

Die Donaumonarchie hingegen hatte nun mit dem Angriff auf Tirol eine zweite Front aufgezwungen bekommen. Der Kampf im Osten gegen Russland wärte bereits einige Zeit und trug mittlerweile mit der Eroberung Warschaus auch früchte. Allerdings scheint nun vor allem die Front im Westen zu Italien und jetzt Frankreich an Bedeutung zu gewinnen. Da könnte die frisch ausgehobene neue Armee in Budapest das Zünglein an der Waage werden.

Das Osmanische Reich stabilisierte in dieser Phase vor allem die eigenen Fronten. Zwar wurde ein massiver Angriff auf Sewastopol gefahren, welche von Armenien aus geführt und durch Truppen in Rumänien sowie durch den Küstenbeschuss der im Schwarzen Meer stationierten Flotte unterstützt wurde, jedoch konnten die russischen Truppen mit Unterstützung aus Moskau und der Ukraine erbitterten Widerstand leisten und die Küstenstadt halten. Auf Grund der Bedrohung durch die italienischen Flotten verlegte der Sultan seine Flotte aus Smyrna in das östliches Mittelmeer.

Der Druck auf das Deutsche Reich und das Königreich Italien wächst
verfasst von Tim Jaap und veröffentlicht am 06.05.2019 um 00:46 Uhr
Laut unseren Auslandskorrespondenten braut sich im Norden Europas ein Sturm zusammen. Das Einlaufen der Englischen Flotte in die Barentssee erhöht jedenfalls laut unseren Militärexperten den Druck auf das Russische Reich an deren Nordflanke. Begleitet wird diese Ostwärtsbewegung Englands von weiteren Ostwärtsbewegungen seitens Österreich-Ungarn, welches nach Galizien an die Grenze zum Russischen Reich verlegte, und dem Osmanischen Reich, welches mit einem Angriff auf Sewastopol, womit für das Russische Reich auch an deren Südflanke der Druck wächst.

Das Deutsche Reich konnte unterdessen die französische Armee aus München wieder vertreibten, diese jedoch nicht vollständig aufreiben. Dadurch gelang es dieser Armee sich nach Böhmen zurückzuziehen und hält zusammen mit der Armee in Burgund die Bedrohung Münchens aufrecht. Zusätzlich besteht mit der österreich-ungarischen Armee in Tirol eine weitere Bedrohung für München im Süden.

Das französische Oberkommando ließ sich von dieser Niederlage jedoch nicht beeindrucken und eroberte mit der zuvor im Ärmelkanal stationierten Flotte das neutrale Beglien. Ebenso verlegte das französische Oberkommando im Süden massiv Truppen an die italienische Grenze.

Österreich-Ungarn attackierte die italienischen Gebiete von Osten her, konnte allerdings Venedig nicht erobern. Auch die Unterstützung des Angriffs der osmanischen Flotte auf die italienische Flotte im Ionischen Meer blieb ohne Erfolg.

Wie bereits beschrieben wird die Lage für das Königreich Italien ernster. Nach den ohnehin schon anhaltenden Angriffen entlang der Ostgrenze droht nun im Westen durch Frankreich weiteres Ungemach.

Der Sultan ließ in Smyrna eine weitere Flottille vom Stapel laufen und zeigte damit deutlich an, dass man auch Ambitionen zur See hat. Zusätzlich erhöht das osmanische Oberkommando auch den Druck auf Russland.

Das Russische Reich hingegen scheint derzeit isoliert. Die bereits beschriebenen Bedrohungen im Norden durch die englischen Flottenverbände und im Süden durch die Ostwärtsbewegung von Österreich-Ungarn und dem Osmanischen Reich stellen das russische Oberkommando jedenfalls in den kommenden Monaten vor einigen Herausforderungen.

Österreich-Ungarn als Eroberungshelfer
verfasst von Tim Jaap und veröffentlicht am 29.04.2019 um 10:12 Uhr
Der diesjährige Herbst bedeutete für den großen europäischen Konflikt eher eine kurze Atempause. Das Vereinigte Königreich beschränkte sich auf haltende Aktionen und unterstützte Frankreichs Bestrebungen in die Nordsee einzulaufen.

Frankreich konnte seine abgeschnittene Armee in Berlin wieder mit österreich-ungarischer Unterstützung nach München bewegen und so den Angriffsbemühungen der Deutschen Armeen wiederum entkommen. Ansonsten setzte das französische Oberkommando seine Strategie fort mehr Armee- und Flottenstärke an die Westgrenzen zu verlegen. Allerdings blieb der Vorstoß auf Belgien erfolglos, da auch die im Ruhrgebiet stationierten deutschen Truppen einen entsprechenden Vorstoß vornahmen und nach einem Patt sich beide Armeen wieder zurückzogen.

Das Russische Reich versuchte unterdessen überraschend einen Angriff auf das von der britischen Krone besetzte Norwegen, konnte aber durch die dortigen Marineinfantristen zurückgeschlagen werden. Stattdessen verlor das Russische Reich das sicher geglaubte Rumänien an die türkischen Truppen des Sultans, welcher dank österreich-ungarischer Unterstütztung, Rumänien erfolgreich besetzen konnte. Seither weht über den zentralen Gebäuden Bukarests der Halbmond.

Italien nutzte diesen Herbst ebenfalls zur Stabilisierung der Grenzverläufe und ließ die Pioniereinheiten massiv Schützengräben ausheben.

Auch die Donaumornachie, abgesehen von den Unterstützungen bei den Eroberungen, war in diesem Herbst eher auf zurückhaltende Befestigungsarbeiten bedacht.

Wir sind gespannt, wie sich die Konfliktdynamik im Frühjahr des nächsten Jahres entwickeln wird.

Aktivitäten am Balkan, Truppenverlagerungen im Nord- und Westeuropa
verfasst von Tim Jaap und veröffentlicht am 08.04.2019 um 11:49 Uhr
Die Großmächte am Balkan, namentlich Österreich-Ungarn, das Russische Reich und das Osmanische Reich, nutzten das Tauwetter um die Frontlinien zu befestigen und über Nadelstiche gegnerische Truppen zu binden.
Der Vorstoß des Osmanischen Reiches auf Sewastopol konnte von den Russischen Marine- und Landeinheiten erfolgreich abgewert werden. Weitere Gefechte mit russischer und türkischer Beteiligung fanden in und um Rumänien statt, welche durch die Unterstützung von ungarischen Truppen zu Gunsten des Russischen Reiches in einem Einmarsch russischer Truppen in Rumänien mündeten.

Während sich vor allem russische und türkische Truppen beharkten nutzte die Generalität der k.u.k. Monarchie den Freiraum und verlegte Truppen nach Tirol, um so die Westfront gegenüber Italien zu stabilisieren. Die Seegefechte im Ionischen Meer zwischen österreich-ungarischen und italienischen Flottenverbänden konnten jedoch das italienische Königreich für sich entscheiden und so eine zusätzliche Bedrohung für Österreich-Ungarn im Süden schaffen.

Neben den Aktivitäten am Balkan verlegte das Russische Reich auch Truppen nach St. Petersburg, um so die Gebiete im Norden zu sichern. Dort kann sich durch die in Norwegen stationierten englischen Marineeinheiten durchaus eine Bedrohung ergeben.

Das Vereinigte Königreich konnte hingegen den Frühling nicht nutzen, da der Einlauf der Royal Navy in die Helgoländer Bucht durch die in Dänemark stationierte Deutsche Flotte unterbunden wurde. Dieser Fehlschlag hatte auch Folgen für die in London erst vor kurzem vom Stapel gelaufene Flottille, welche durch den Fehlschlag nicht in die Nordsee einlaufen konnte und vererst in London stationiert bleiben muss.

Dieser Erfolg des Deutschen Reiches folgte auch ein weiterer Erfolg bei der Vertreibung der kürzlich in München eingefallenen Französischen Truppen. Das deutsche Oberkommando beorderte die in Kiel stationierte Armee nach München, welche durch die im Ruhrgebiet stationierte Armee massiv unterstützt wurde. Am Ende der Gefechte war der Führungsstab der französischen Armee gezwungen sich zurückzuziehen. wobei sie die sich bietene Gelegenheit nutzten und die Flucht nach vorne antratten und somit in Berlin einmarschierten.

Neben diese sehr überraschende Rückzugsstategie der zuvor in München stationierten französischen Armee verlegte das französische Oberkommando massiv Truppen nach Osten um die Front zu Deutschland zu begradigen und den Druck auf das Deutsche Reich weiter hoch zu halten. Mit der Verlegung der in Paris stationierten Armee nach Burgund, der Rückführung der zuvor in Spanien stationierten Armee nach Gascogne und eine Geschickten Rochade der französischen Admiralität bieten sich der französischen Republik im Herbst einige Optionen.

  • Allgemeine Informationen
  • Spielleiter*in:
    Tim Jaap
     
  • gestartet am:
    14.03.2019
  • beendet am:
    07.10.2019
  • Auswertungsdatei:
  • Zugabgabe
  • SNW-Modus
    optional
  • Variante
    Standard im
    2-Phasen-Modus
  • Regelwerk
    Link zum Regelwerk