Genfer Wochenzeitschrift

Aktuelle Strategiekarte
Aktuelle Karte Europas inklusive Truppenstandorte - Stand: Frühjahr 1904

Der kontinentale Krieg - Quo vadis?
verfasst von Tim Jaap und veröffentlicht am 24.05.2019 um 13:34 Uhr

Der Winter ist vorbei und auf den Schlachtfeldern Europas sprechen wieder die Waffen. Dabei verdichten sich die Anzeichen für eine Konzentration der Kämpfe in Mitteleuropa.

Frankreich führt dabei immer mehr Truppen an Mitteleuropa heran. Dabei hat sich eine Truppenkonzentration an der deutschen West- und Südgrenze sowie an der italienischen Nord- und Westgrenze gesammelt. Die Vorzeichen sind jedoch verschieden. Während Italien hilfe von Frankreich im Kampf gegen das Osmanische Reich und gegen Österreich-Ungarn erfuhr, fanden zwischen deutschen und französische Truppen heftige Gefechte statt. Ziel dieser Gefechte war die Eroberung Münchens im Süden des Deutschen Reiches und der vom Deutschen Reich besetzten Niederlande. Die Gefechte endeten jeweils in einem Patt, sodass sich an der gegenwärtigen Situation nichts ändert.

Auch das Vereinigte Königreich bringt nun Landtruppen auf den Kontinent. Mit einer erfolgreichen Anlandung in Dänemark wird das Deutsche Reich dadurch nicht nur von der Nordsee aus bedroht. Ebenfalls erfolgreich verlief die Landungskampagne der Marineinfantristen der Royal Navy in St. Petersburg. Mit Unterstützung durch Marineinfantristen der Royal Navy von Norwegen aus konnte St. Petersburg erfolgreich besetzt werden.

Das Deutsche Reich befindet sich weiterhin in der Verteidigungsstellung und die Truppen des Kaisers finden kaum Zeit zur Erholung. Die massiven Angriffe Frankreichs konnten erfolgreich zurückgeschlagen werden, jedoch bereitet die Landung der Royal Army in Dänemark erhebliches Kopfzerbrechen.

Für das Russische Reich wird die Lage unterdessen noch existenzbedrohender. Der drohende Einmarsch Großbritanniens hat sich bewahrheitet und St. Petersburg ist derzeit in englischer Hand. Auch das unter russischer Verwaltung stehende Schweden wird nur schwer zu halten sein. Ebenso ging der Kampf um Sewastopol verloren und ist nun in türkischer Hand. Ein Hoffnungsschimmer war da zumindest die erfolgreiche Rückeroberung Warschaus, bei welcher die dort stationierten österreich-ungarischen Truppen nach Schlesien vertrieben werden konnten.

Italien ist weiterhin vom Wohlwollen Frankreichs abhängig. Dank französischer Unterstütztung im Ionischen Meer konnte der Angriffsversuch des Osmanischen Reiches, unterstützt durch ein österreich-ungarischen Flottenverband, abgewehrt werden.

Österreich-Ungarn muss zwar den Verlust Warschaus derzeit hinnehmen, aber ein Gegenangriff scheint nur eine Frage der Zeit zu sein. Ob das Russische Reich diesen massiven Druck standhalten kann wird sich zeigen müssen. Die Westfront zu Italien scheint derzeit stabil und ruhig zu sein. Die Unruhe verursachenden französischen Truppen in Tirol sind derzeit noch auf die Südgrenze des Deutschen Reiches fokusiert.

Das Osmanische Reich konnte in diesem Frühjahr Sewastopol erobern. Man möchte endlich sagen, da die Angriffe auf Sewastopol schon seit geraumer Zeit stattfanden und bisher immer erfolgreich vom Russischen Reich abgewehrt werden konnten. Weniger erfolgreich verläuft die Expansion in den Mittelmeerraum. Das Ionische Meer erscheint derzeit ein zu mächtiges Bollwerk gegen die türkischen Expansionspläne.

Letztendlich bleibt nur die Frage: Quo vadis Europa?

Std1370

  • Partiestart:
    14.03.2019

  • Partieende:
    Partie läuft noch

  • Auswertungsdatei:
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  • Zugabgabe:

  • nächster ZAT:
    31.05.2019 22:00

  • voaussichtlicher übernächster ZAT:
    07.06.2019 22:00

  • Spielleiter*in:
    Tim Jaap
       

  • Abwesenheiten:

  • SNW-Modus
    optional

  • Variante
    Standard

  • Regelwerk
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